04.11.2009 20:00 Von: Uli BREE und Klaus PIEBER

frauen.schmerzen

Premiere am 4.11.2009


Ein männliches Schicksal sperrt drei ahnungslose Frauen während einer

Kostümparty in einem Badezimmer zusammen: Eleonore ist seit fünfzehn Jahren verheiratet und Mutter zweier Kinder. Von ihr könnte folgendes Inserat stammen: ?Ehemann günstig abzugeben, da er nicht mehr bemerkt, wer ihm das Frühstück bringt. Plane mit Erlös Neuanfang?.

Monica ist Stewardess und Single. Sie lebt das, wovon Eleonore insgeheim träumt. Kühl, zynisch, aber nicht arrogant, genießt sie nicht die Liebe, sondern das Spiel darum. Chili ist jung und träumt von einer Karriere als Sängerin. Lässt sich dieser Traum auch als junge, allein stehende Mutter - denn sie ist schwanger und weiß nicht von wem - umsetzen? Sie leidet unter den Lebenslügen ihrer Eltern, hat die Welt durchschaut und wird alles ganz anders machen?

 

Regie/Raum: Peter Faßhuber

Technik: Dirk Küpper

Spiel: Julia Faßhuber, Helga Küpper, Melanie Katja Schneider

Verlagsrechte: Österreichischer Bühnenverlag Kaiser & Co

 

nächste Termine: zur Zeit keine Termine am THEO

Gastspiele:          6. August bei den Theatertagen Weissenbach

                            23. September in der Hartberghalle

Kritiken:

Trampelnder Applaus für das von Peter Faßhuber schrillpink inszenierte Gefühlspaket. Mit ihrem kecken Spiel beweisen die Protagonistinnen, gewandet in Partykostümen, einmal mehr ihre große Klasse. Melanie Schneider als angeschleimte Nonne, Julia Faßhuber als ihren Jugendträumen nachhängende Tussi von einer Braut und Helga Küpper zieht als Playboyhäschen ihr beachtliches komödiantisches Register. Eine Weiberstück? Ja, schon. (Bettina Oberrainer, Kleine Zeitung vom 6.11.2009)

 

Drei Frauen in der Krise. Auf einem Fest werden sie in einem Badezimmer eingesperrt. Nach anfänglicher Distanz sprudeln Träume, Verletzungen und Sehnsüchte an die Oberfläche. In der spielerischen Bewältigung dieser Krise liegt das große Verdienst der Produktion. Sie läßt auch dem Lachen und Augenzwinkern Platz. Der finale Befreiungsschlag mit der Kettensäge passt da herrlich dazu. (Gert Heide, Kronenzeitung, Kultur vom 6.11.2009)

 

"Seelenstrip im Badezimmer - und zum Finale wird zu den Klängen von "Born to be wild" die Kettensäge angeworfen. Begeisterter, langanhaltender Applaus..."

(Hans Georg Ainerdinger, MZ vom 12.11.2009)

 

 

 

 


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