14.11.2012 20:00 Von: Frank Pinkus

BIS ZUM HORIZONT UND IMMER NOCH WEITER

trotz allem eine Komödie


Dirigent Ralf Bollmann, Mitte 50, leidet an Krebs im Endstadium und hat nicht mehr lange zu leben. Seinen Humor aber hat er nicht verloren und so liefert er sich pointierte Wortgefechte mit seiner Ärztin. Seiner frisch geschiedenen Tochter, die sich rührend um ihn kümmert, empfiehlt er dringend einen neuen Mann zu suchen, und sei es nur fürs Bett. Als Bettnachbarn schiebt man ihm den Ex-Fußballprofi Harry Kramer ins Zimmer, der auch einen Tumor hat und in Selbstmitleid versinkt. Er hält es für eine Zumutung, das Zimmer mit einem Sterbenden teilen zu müssen, doch ausgerechnet der bringt Kramer bei, zu hoffen und zu kämpfen?
Eine außergewöhnliche, lebensfrohe Komödie über das Prinzip Hoffnung, über die Liebe und darüber, wie aus Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, Freunde werden.

Regie/Raum: Peter Faßhuber
Mit: Helga Steiner, Melanie Katja Schneider, Julia Faßhuber, Hans T. Tafner und Mike Traussnigg

 

Pressekritiken:

"Wir diagnostizieren beim Publikum: schwerer Anfall von Begeisterung, Symptome wie Applausgetrampel und einige "Vorhänge" deuten darauf hin. Es lässt sich halt angenehm schmunzeln fern realer Operationssäle, ohne echten Krankenhausmief in der Nase. Ohne tatsächlich vollgekackte Leintücher. Außerdem - keine Angst vor Klischees, alle sind sie da: die kleine süße Krankenschwester (Julia Faßhuber), die strenge Ärztin, für jede Pointe zu haben, (Helga Steiner, klasse). Die Tochter ohne Furcht und Mann (Melanie Katja Schneider), der Bettnachbar - auch mit Krebs, aber ohne Saft und Kraft: Mike Traussnig, nach längerer spielfreier Zeit wieder auf der Bühne. Er gibt dem kranken Ex-Fußballprofi Harry Kramer Format. Tumor statt Tore, nämlich. Wie überhaupt die schauspielerische Qualität des Ensembles kaum Wünsche offen lässt, sie trägt das Stück durch seinen Leidensweg..." (Kleine Zeitung, B.Oberrainer vom 16.11.2012)

"THEO Chef Peter Faßhuber gelingt mit "Bis zum Horizont und immer noch weiter" ein Glanzstück..." (MZ, H.G. Ainerdinger vom 22.11.2012)

 

 


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