
DIE NACHT DER KANNIBALEN (ÖEA)
Stephan Eckel
Ein idyllisches Dorf, geschniegelt bis zur Perfektion. Blumenrabatten blühen, Gartenzäune glänzen – und hinter den gepflegten Fassaden lauert das Grauen. Denn Mechthild und Oswald verfolgen ein einziges Ziel: den Sieg beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Wirklich jedes. Mit rabenschwarzem Humor, bissigen Dialogen und grotesker Situationskomik entwirft Stephan Eckel eine makabre Komödie über Ehrgeiz, Anpassungsdruck und die Abgründe bürgerlicher Harmonie. Was zunächst wie eine harmlose Provinzsatire beginnt, entwickelt sich rasch zu einem irrwitzigen Spiel aus Heimlichkeit, Kontrollwahn und kulinarisch zweifelhaften Festessen.
„Die Nacht der Kannibalen“ hält dem Publikum einen scharf geschliffenen Spiegel vor: Wie weit gehen Menschen, um perfekt zu erscheinen? Und was geschieht, wenn die Fassade wichtiger wird als Moral und Menschlichkeit? Zwischen absurdem Witz und feinem Schrecken entsteht ein Theaterabend voller Tempo, Überraschungen und schwarzer Pointen – böse, skurril und herrlich überdreht. Guten Appetit!
Mit: Petra Stock, Werner Halbedl, Tobias Kerschbaumer
Regie: Peter Faßhuber

